Spielbericht M2 gegen Augustdorf

Morgens halb 1 in Deutschland. Spielvorbereitung läuft. Knoppers gegessen und ab geht’s. Treffen ist für 14:00 Uhr geplant. Um gut vorbereitet zu sein gibt es erstmal eine Schale Kellogs, denn die wecken ja bekanntlich den Tiger in dir. Dann geht’s ab. 

Angekommen in der Halle aber schon das erste Problem. Noch läuft ein Spiel auf einem Drittel. Zwar können wir das Netz schon Mal spannen, aber unser typisches Warmup Programm muss warten. 15:00 Aufschlag-Annahme? Nur wenn die Damen sich beeilen. Aber „Geht nicht, gibt’s nicht!“ ist nicht nur ein Werbeslogan, denn irgendwie schafften wir, und die Mannschaften auf dem 1. Drittel, es dann doch, dass wir pünktlich wie die Bahn anfangen konnten. 

In der Trainingswoche war Trainer Martin Barthel noch skeptisch, ob nach den Verletzungen von Hendrik Lau (Knöchel), Toby Drescher (Knie) und Kapitän Marlon Externbrink (Wade, Fuß, Körper) zwei gelernte Außenangreifer in der Startformation der Hörde Zweitvertretung stehen würden, aber Marlon wurde rechtzeitig fit, so dass das Personalproblem eher beim Gegner aus Augustdorf zu finden war. Mit nur 7 Spielern, aber dafür 2 Fans, einem Trommelclo…. Trommler und einem Fotografen, waren die Gäste nach Hörde gereist. Erinnerungen an das Hinspiel wurden wach. (http://tvhoerde.de/m2-siegt-30-zum-saisonauftakt-in-augustdorf/)

Leider wurden genau diese Erinnerungen immer lebendiger, als Augustdorf im ersten Satz loslegte wie die Feuerwehr. „Die tun was!“ zitierte Trainer Barthel den Autohersteller Ford in der 2. Auszeit beim Stand von 11:19 gegen die Hörder Jungs. Nach einem verschlagenen Aufschlag darf Henrik Hester hinter die Linie. „Da weiß man was man hat.“, sagt mir Marlon mit einem Lächeln auf den Lippen und Recht sollte er haben. Denn egal ob mit Backspin, kurz oder lang, Augustdorf kann seine Aufschläge einfach nicht unter Kontrolle bekommen. Zudem muss wohl in der Auszeit jeder Hörder Junge eine Flasche Actimel getrunken haben, denn die Abwehrkräfte waren plötzlich aktiviert. Nach 7 Aufschlägen in Folge kann Augustdorf dann endlich selbst Punkten. 19:20. Aber Hörde war jetzt da. Das anpeitschen der Hörder Fans und von DJ Andre half und nach 3 weiteren Assen, dieses Mal von Marlon selbst und einem Monsterblock konnten die Rothemden am Ende das höhere Gebot für den ersten Satz abgeben. 3-2-1-Meins!  

Im Zweiten Satz war dann bei Augustdorf die Lust raus. Das geringe Wechselkontingent machte sich bemerkbar und die Hörder zeigten in allen Spielerkombinationen eine zwar nicht überragende, aber dominante und nie gefährdete Leistung. Immer wenn Punkte her mussten konnten sich beide Zuspieler  ihre Angreifer frei aussuchen und die Aufschlageinheiten im Training machten sich auch bezahlt. 

Augustdorf setzte im dritten Satz nochmal auf die zweite Luft, konnte aber nur bis Mitte des Satzes mithalten. Den Endpunkt setze Christian Lenkenhoff mit einem raffiniert gespielten Ball. 

Am Ende stand ein klarer 3:0 Erfolg. Vielen Dank an die Fans, die uns Woche für Woche unterstützen und zu Höchstleistungen treiben. „Merci, dass es euch gibt!“ Wer sich selber von den jungen Hörder Rothemden ein Bild machen möchte, ist herzlich eingeladen, das nächste Heimspiel am 8.2.2020 um 16:00 in der Hörder Festung gegen den Tabellennachbarn aus Paderborn zu besuchen. Oder wie es in der Werbewelt hieß: „Come in and find out!“, „Da werden sie geholfen.“

Stimmen zum Spiel:

Hendrik Lau: Hey heute keine Memes weil sich wer verletzt hat!

Florian Mausolf: Miautz, genau.

Paolo Peleggi:  Peccato che non ero nella hall.

Tom Barthel: Ich block nur Drittligaspieler!

Sammy: Brille, Fielmann.

Am Ende noch ein kleines Elfchen:

Wir

TV Hörde

Wir haben gewonnen

Das macht mich froh

Sieg!

Es spielten: Marlon Externbrink (C), Hendrik Lauersdorf (L), Henrik Hester,  Florian Mausolf, Christian Lenkenhoff, Tom Barthel, Constantin Limpinsel, Jan Pieper, Sammy Danne und Frederik Woidneck

Trainer: Martin Barthel

Co-Trainer: Hendrik Lau, Toby Drescher